Ein Mord und zwei Leichen

der dritte Fall von Wimmer und Anna

„Schlimmer gehts nimmer!“

 

Der gemütliche Sonntagsausflug einer Gruppe Wolnzacher Richtung Altmühltal endet jäh: Nach einem Zwischenstopp liegen zwei Leichen im Bus . Und niemand will etwas gesehen oder gehört haben. 

 

Die Polizei sperrt den Tatort großräumig ab, konfisziert die Handys und sogar die Kleidung aller Beteiligten. Die Spurensicherung kann sich vor Fingerabdrücken und DNA kaum retten. Eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen beginnt. Kriminalhauptkommissar Stimpfle und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel.

 

Nur gut, dass Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna ebenfalls mit an Bord des Busses sind und gleich vor Ort mit der Ermittlung beginnen können. Die Polizei ermahnt sie zwar mehrfach, sich aus allem herauszuhalten, aber sich ein bisschen in der Wolnzacher Gerüchteküche umzuhören, kann doch wohl nicht schaden … 

 

Dies ist nun der dritte Fall meines sympathischen Ermittlerduos, das in so kurzer Zeit so viele Herzen erobern konnte. 

 

TB   ISBN-13: 978-3-95400-663-2      12,99 €

Wimmer3

Rezensionsschnipsel

auf Lovelybooks

„Die Spannung wir bis zuletzt aufrechterhalten und hält allerlei Überraschungen parat. Ein gelungenes Ende, welches ich so nicht erwartet hätte … Eine gelungene Vorsetzung einer Krimi-Reihe.  Leser, die gerne spannende Krimis lesen und auch mal zu einem Regionalroman greifen, sind hier genau richtig!“

„Egal ob man Opa und Enkelin bereits kennt oder erst mit diesem dritten Fall in die Reihe einsteigt, man ist gleichermaßen direkt mitten im Geschehen und wird ebenso schnell warm mit den Hauptprotagonisten. Mit viel Lokalkolorit und Dialekt fesselt der Autor den Leser ans Geschehen. Dabei stört die Mundart keineswegs den Lesefluss, selbst wenn man darin eigentlich nicht so bewandert ist. Vielmehr wird die Authentizität unterstrichen und das Geschehen umso lebendiger.“

„Die Spannung wird konstant auf einem hohen Level gehalten, und auch der Witz kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil von Alexander Bálly ist locker, fesselnd und sehr humorvoll, man fliegt nur so durch die Seiten.“

Hopfengarten bei Schweitenkirchen

Beim dritten Fall wollte ich ein ziemlich unmögliches Szenario als Ausgangspunkt nehmen.

 

Ich konfrontierte meine beiden Hobbydetektive mit zwei Leichen, aber keiner hörte den Schuss und eine der Leichen war sogar unverletzt. Alles also recht rätselhaft … Das aber schreckt weder Anna noch den alten Metzger ab.

Ach ja – in diesem Buch habe ich zum ersten mal eine Figur durch eine Schusswaffe umgebracht. Wer meint, das sei ganz einfach zu schreiben, irrt.

 

Auch hier war die Recherche recht umfangreich . Ich nahm Schießunterricht mit einer Automatik-Pistole, um zu lernen, wie es sich anfühlt und was man alles falsch machen kann. Vor allen anderen waren die Waffenexperten des Hauptzollamts in München höchst hilfsbereit und standen mir bei meinen Fragen und Problemen bei. 

 

Noch etwas fällt mir ein: Wenn Sie in einem Film sehen, wie ein Schuss mit einem Schalldämpfer abgefeuert wird und sie dabei nur ein „Fffft“ hören, wissen Sie, dass da hundsmiserabel recherchiert wurde. Mit Schalldämpfer ist es zwar deutlich leiser. Aber ein solches „Fffft“ gehört ins Reich der Legende.