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Bedenken Sie auch: Guter Stil bedeutet, alles Überflüssige weg- zulassen, im Großen wie im Kleinen:
Im Großen Stellen sie jeden Handlungsteil und jede Szene auf den Prüfstand: Fragen sie sich: Bringt die Szene Geschichte weiter oder lehrt sie den Leser etwas wichtiges? Macht es etwas deutlicher?
Oder ist sie nur nettes Beiwerk, Dekoration. Dann gilt dann meist: Weniger ist mehr.
Im Kleinen Stellen sie diese Frage auch bei einzelnen Sätzen oder auch Worten.
Besondere Bachtung gilt hier den Füllwörtern! Füllwörter sind kleine Wörter, die ganz harmlos wirken. In der gesprochenen Sprache sind sieoft hilfreich, sie verdeutlichen oder gliedern den Vortrag. Beim Schriebn kann man sie oft ersatzlos weglassen.
Es sind schwache Adjektive, unnötige Konjunktionen, Floskeln, Modalpartikel, Temporaladverben und maches mehr.
Prüfen sie ihren Mehrwert. Markieren sie sie und lassen sie sie zur Probe einfach einmal weg.
Oft wird der Text ohne sie schlanker, einfacher und flüssiger. Es gilt oft: Weniger ist mehr.
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