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Wo immer mir eine Stelle ins Auge sticht, die mir nicht recht gefällt, markiere ich sie rasch, lese aber sofort weiter. So verbeiße ich mich nicht an Einzelheiten. Erst in einem zweiten Durchgang werden diese An- streichungen dann durchgearbeitet und ich suche nach besseren Lösungen.
Wenn man diese letzten drei Schritte - das Manuskript ruhen lassen - Anstreichen, Verbessern - zwei oder drei Mal gemacht hat, sollte das Manuskript so weit sein, dass es von einem Freund oder liebem Bekannten durchgesehen wird, von jemandem, der möglichst unbefangen ist.
Nehmen sie die Kritikpunkte ihrer Testleser ernst. Überlegen sie, ob sie recht haben und ob eine entsprechende Änderung das Buch nicht vielleicht sogar verbessert. Wenn es so ist, seien sie dankbar und setzen sich wieder hin, um es zu ändern.
Nun ein letztes mal alles genau durchsehen und die letzten Fehler ausmerzen, dann ist das Manuskript fertig. Endlich!
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